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Es gibt
keinen
Schlaraffen, der nicht Uhus sammeln würde: Uhus aus Holz oder Stoff,
auf
Papier oder Pappe.
Uhus sind fast weltweit verbreitet, weise, aber manchmal auch
komische
Käuze. Ähnlich sieht auch das Selbstverständnis der Schlaraffen aus:
Ein
Bund, der sich die Pflege von Kunst, Freundschaft und Humor zum Ziel
gesetzt
hat.
Anders
als
so mancher andere 'Herrenclub' haben Schlaraffen bei ihren Treffen -
regelmäßig
einmal in der Woche - mit Wirtschaft und Geldverdienen nichts im Sinn.
Im
Gegenteil, alles 'profane' ist bei den Treffen streng verpönt.
Vielmehr will man sich
gegenseitig Freude machen. Wer ein Instrument spielt, spielt den
anderen vor. Wer zaubern kann, zaubert. Wer gelehrt ist, mag einen
Vortrag halten. Wortgefechte, gelungene Wechselreden schließlich sind
das, worüber wir uns freuen. 'Den güldenen Ball fliegen lassen',
so heißt das im Schlaraffenlatein. Wenigstens einmal in der Woche
Mensch
unter Menschen, Freund unter Freunden zu sein - weltweit. Nicht auf
Stammtischniveau,
sondern mit festen Regeln und eigenen Gesetzen: Ein ceremonielles
Spiel,
das ist Schlaraffia.
Wer's genauer wissen will, ist herzlich
eingeladen. Schlaraffia ist keine Geheimgesellschaft. Allerdings nehmen
wir uns das Recht heraus,
danach zu sehen, wer zu uns passt. 'In Arte voluptas', in der Kunst
liegt
die Freude, diesen Leitspruch Schlaraffias beispielsweise sollte man
schon
teilen. Jetzt aber gibt es auf den folgenden Seiten unser Wappentier in
allen
Variationen zu sehen: Uhu pur.
Halt,
noch
was: Schlaraffen achten streng darauf, dass ihr Wappentier ein Uhu und
nicht
nur eine gewöhnliche Eule sei. Sei's drum. Die Eulenvögel hier sind auf
derartig
feine Differenzierungen hin nicht geprüft; das möge ein jeder selber
tun.
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